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Ubisoft Entertainment
Logo von Ubisoft
Rechtsform S.A.
Gründung 1986
Sitz Montreuil-sous-Bois, Frankreich
Bukarest, Rumänien
Montreal, Kanada
Leitung

Yves Guillemot (CEO),
Yannis Mallat (CEO des Studios in Montreal),
Michel Ancel (Spieledesigner)

Mitarbeiter

mehr als 3500
1760 in der Produktion (2005)

Umsatz

928,3 Millionen Euro (Jahr 2007/2008)

Produkte

Computer- und Videospiele

Website

www.ubi.com
www.ubisoftgroup.com

Ubisoft (ehemals Ubi Soft) ist ein Spieleentwickler und Publisher aus Frankreich. Ubisofts Zentrale liegt in Paris. Mit Niederlassungen in über 20 Ländern ist Ubisoft einer der größten Spielepublisher weltweit.

Geschichte Bearbeiten

Datei:Zombi (video game) Atari 2.png

1986 wurde das Studio von den fünf Guillemot-Brüdern gegründet, anfangs wurden in Frankreich die Spiele von Electronic Arts, Sierra On-line oder Microprose vertrieben. Doch Ende der 1980er Jahre expandierten sie unter anderem nach Deutschland, in die USA und nach Großbritannien.

In den frühen 1990er Jahren begannen sie damit eigene interne Programmierstudios zu gründen, was 1994 zur Gründung des Studios in Montreuil führte. In diesem Studio entwickelte Michel Ancel das spätere Ubisoft-Maskottchen Rayman. 1996 ging Ubisoft an die Börse und führte seine weltweite Expansion mit neuen Niederlassungen unter anderen in Shanghai und Montreal fort.

2002 erwarben sie Red Storm Entertainment, einen für seine Spielereihe Rainbow Six bekannten Entwickler. Im selben Jahr wurde auch das deutsche Entwicklerstudio Blue Byte, welches bekannt für die Die-Siedler-Reihe ist, übernommen.

2008 war Ubisoft in 28 Ländern vertreten, in 17 davon hatte es Entwicklungsstudios. Im Geschäftsjahr 2007/2008 hatte Ubisoft Einnahmen in Höhe von 928 Millionen Euro und beschäftigte zirka 5.450 Mitarbeiter, davon etwa 4.500 in der Produktion.[1] Seit 2004 bekleidet Yves Guillemot den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Entwicklerstudios gibt es unter Anderem in Montreal, Kanada; Barcelona, Spanien; Shanghai, China; North Carolina, USA; Düsseldorf, Deutschland; Sofia, Bulgarien; Bukarest, Rumänien; Casablanca, Marokko; Mailand, Italien sowie São Paulo, Brasilien.

In den späten 1990ern und frühen 2000ern verstärkte Ubisoft sein Engagement auf dem Onlinemarkt, mittlerweile hat dieser Trend allerdings wieder nachgelassen.

Am 20. Dezember 2004 hat Electronic Arts 19,9 % der Aktienpakete von Ubisoft übernommen. Yves Guillemot, der Firmengründer, sieht diese Aktion als Versuch einer feindlichen Übernahme. Obwohl sogar die französische Regierung ihre Hilfe angeboten hat, sieht Guillemot die Übernahme als unaufhaltbar an, will aber nur bei einem guten Angebot verkaufen.

2005 wurde Microïds Kanada von Ubisoft mit all seinen Mitarbeitern aufgekauft. Sie entwickelten unter anderem Still Life.

Für 19 Millionen Euro kaufte Ubisoft Atari die Rechte an der erfolgreichen Videospielreihe Driver ab. Auch das Driver-Entwicklerstudio Reflections Interactive, im englischen Newcastle upon Tyne, gehört nun, mit allen Mitarbeitern, zu Ubisoft.[2]

Am 11. April 2007 wurde bekannt gegeben, dass Ubisoft den deutschen Publisher Sunflowers sowie damit die Rechte an der Anno-Reihe und die 30-Prozent-Beteiligung am Entwickler Related Designs übernehmen wird. Die Akquisition wurde im ersten Quartal des Finanzjahres 2007/08 abgeschlossen.[3]

Produkte Bearbeiten

Nachfolgend finden sich einige von Ubisoft hergestellte oder vertriebene Spiele:


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

# Bearbeiten

  • Die 3 Welten von Flipper und Lopaka
  • 767 – Pilot in Command

A Bearbeiten

  • A 320 Pilot in Command
  • Abenteuer auf dem Reiterhof 1–6 (teilweise auch als Horsez vermarktet als Teil der Petz-Reihe)
  • Abenteuer auf der Delfininsel
  • Airline Tycoon Evolution
  • Airport 2000 Volume 1–3
  • Alexander
  • Die Anno-Reihe seit dem 1. Add-On zu Anno 1701
  • Der Anschlag
  • Arcatera
  • Asghan
  • Assassin’s Creed

B Bearbeiten

C Bearbeiten

  • Call of Juarez
  • Capitalism 2
  • Casino Tycoon
  • Chessmaster 10th Edition
  • Cold Fear
  • Conan
  • Conflict Vietnam
  • Conflict Zone
  • Conquest: Frontier Wars
  • Cranium Kabookii
  • Crazy Factory
  • CSI-/CSI:-Miami-/CSI:-New York-Spiele (sechs Titel)

D Bearbeiten

E Bearbeiten

F Bearbeiten

H Bearbeiten

I Bearbeiten

J Bearbeiten

  • Jagdfieber (Spiel zum Film)
  • Jam Sessions - Deine Gitarre für die Hosentasche

K Bearbeiten

  • King Kong – The Official Game
  • Knights of the Temple: Infernal Crusade

L Bearbeiten

M Bearbeiten

N Bearbeiten

  • Naruto: Rise of a Ninja
  • Naruto: The Broken Bond

O Bearbeiten

  • Over G Fighters

P Bearbeiten

  • Pacific Fighters
  • Parkan: Iron Strategy
  • Petz-Reihe (Catz, Dogz & Hamsterz)
  • Planet der Affen
  • POD
  • Platoon – Vietnam War
  • Playboy – The Mansion
  • Prince-of-Persia-Reihe seit The Sands of Time
  • Pro Rally 2001

R Bearbeiten

S Bearbeiten

T Bearbeiten

U Bearbeiten

W Bearbeiten

  • Wall Street Tycoon
  • Warlords Battlecry 2
  • Warlords IV: Heroes of Etheria
  • Wer wird Millionär?
  • Will Rock
  • WM Nationalspieler

X Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. UBISOFT At a glance (englisch) (Januar 2009). Abgerufen am 07. Februar 2009.
  2. Meldung auf heise.de
  3. Ankündigung von Ubisoft vom 11.04.2007

Weblinks Bearbeiten



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