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Ritter-Pen
RP LOGO RITTERPEN STANDARD RGB
Rechtsform GmbH
Gründung 1928
Sitz Brensbach
Website

http://www.ritter-pen.de

Die Ritter-Pen GmbH ist Hersteller von Kunststoff-Schreibgeräten (Verfahren: Kunststoff-Spritzguss), sowie Vertreiber von einem großen Sortiment an Kugelschreibern in vielen verschiedenen Farben und Preiskategorien. Vom Design, über die Herstellung und Werbeanbringung, sowie den Versand der Kugelschreiber wird alles aus eigener Hand gemacht.

GeschichteBearbeiten

Die Firma wurde in 1928 durch Jacob Ritter, als Kistenfabrik gegründet. Während der Wirtschaftskrise sah man sich gezwungen, die Produktion von Holzverarbeitung auf Kunststoff umzustellen. Zusammen mit seinem Sohn, Wilhelm Ritter leitete man nach dem Zweiten Weltkrieg die Produktion von Schreibgeräten ein. Nachdem man in den 40er-Jahren schon an verschiedenen Messen teilgenommen hatte, fing Mitte der 1970er für Ritter die Ära der Feinschreiber an. Eines der wohl bekanntesten Schreibgeräte ist die Erfolgsserie 403 mit Ringen (196) in Regenbogenfarben, von diesem Modell verkaufte man bis heute mehr als 400 Millionen Exemplare. Um konkurrenzfähig zu bleiben, investierte der Betrieb in die Automatenmontage und den Siebdruck. Im Jahr 1994 übernahm Arno Ritter, Enkel des Firmengründers, die Leitung des Unternehmens. Der Vertriebsweg über den Werbemittel-Großhandel wurde in 1998 eingeschlagen. Inzwischen hat die Firma Vertriebsniederlassungen in Polen sowie in Tschechien. In 2004 wurde die Fernostproduktion Ningbo Ritter Stationery Ltd. Promotion Co. in China eröffnet.


In 2008 wurde das innovative Design des Kugelschreibers „i-dot“ mit dem Promotional Gift Award in der Kategorie Kommunikatives Produkt ausgezeichnet.

Verwendung von Bio-KunststoffBearbeiten

Ritter-Pen hat sich intensiv für die Entwicklung eines neuen Werkstoffes eingesetzt, der gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut UMSICHT realisiert wurde. Der Betrieb verarbeitet Bio-Kunststoff auf Cellulose-Basis. Durch den Einsatz von regionalen Rohstoffen stärkt man die Wirtschaftlichkeit des europäischen Marktes und handelt durch kurze Transportwege im Sinne einer positiven Ökobilanz. Bewußt wurde dieser Bio-Kunststoff gewählt, da als großer Vorteil im Vergleich zu anderen Materialien (z.B. auf Basis von Maisstärke oder Milchsäure) die volle Funktionalität (Hitzebeständigkeit, Bruchfestigkeit) gewährleistet bleibt – vergleichbar mit herkömmlichem ABS-Material. Außerdem überzeugt dieses Bio-Compound durch seine außergewöhnliche Haptik und höhere Wichte als herkömmlicher Kunststoff, was dem Schreibgerät eine hohe Wertigkeit und eine angenehme Oberfläche verleiht.

Der Bio-Kunstoff ist gemäß DIN EN 13432:2000- 12 voll kompostierbar

Mit dem Model „Bio Mix“ belegte Ritter-Pen Polen auf den RemaDays 2009, in Warschau den dritten Platz bei dem vom polnischen Magazin „Gift Journal“ verliehenen Preis „Gifts of the Year 2009“.

Im Rahmen des internationalen Kongresses "Rohstoffwende & Biowerkstoffe" des nova-Instituts am 3./4.12.2008 in Köln, erhielten die Firma FKuR und Ritter-Pen für Biograde® und den „Bio-Pen“ den Innovationspreis "Biowerkstoff des Jahres 2008". Ausgezeichnet werden innovative Biowerkstoffe in Form von Anwendungen, die erstmals 2008 vermarktet wurden.

2011 war man erstmals Aussteller auf der Messe „GoodGoods“ in Hamburg , einer Messe für nachhaltigen Konsum.

Zudem setzt der Betrieb bereits seit über 60 Jahren auf re-used ABS-Material bei der Produktion der Kugelschreiber-Teile ein.

Dabei wird das sogenannte Regenerat, das z.B. bei Angußteilen abfällt, zu 100% verarbeitet. Alle produzierten ABS-Kunststoff-Teile werden dem Recycling-Kreislauf entweder innerbetrieblich oder zur externen Weiterverarbeitung zugeführt.

Demnach bestehen die Kunstoff-Schreibgeräte zu 30-40 % aus recyceltem Material. Die Innenteile (Mechanik) sind sogar teilweise zu 100% aus Regenerat gefertigt

Schon im Jahr 1992 begann man, mit dem allseits bekannten Papp Kugelschreiber „Carton“, mit Pappschaft schon auf Basis von Recyceltem Material zu arbeiten. Später ersetzte man die Kunststoffteile durch Bio-Kunststoffteile, um in der nächsten Entwicklungsstufe den Artikel aus bis zu 90% nachwachsenden und kompostierbaren Stoffen zu fertigen.

WeblinksBearbeiten

*Unternehmswebsite

*Fraunhofer Institut Umsicht

*http://www.bioplastics24.com

*http://www.k-online.de

*http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz

*http://www.goodgoods.de/

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