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Egeb: Wirtschaftsförderung

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Egeb: Wirtschaftsförderung
Egeb Logo.png
Rechtsform Wirtschaftsförderung / GmbH
Gründung 1971
Sitz Brunsbüttel / Itzehoe, Deutschland
Leitung

Martina Hummel-Manzau Geschäftsführerin

Website

www.egeb.de

Die egeb: Wirtschaftsförderung ist ein multifunktionales Service- und Beratungszentrum für die Kreise Dithmarschen und Steinburg. Gegründet wurde die egeb 1971 zur Erschließung des Wirtschaftsraums Brunsbüttel und zur Beratung von Unternehmen.

Aufgaben Bearbeiten

Im Mittelpunkt der Wirtschaftsförderung steht die Standort- und Wirtschaftsentwicklung durch Ansiedlung neuer Unternehmen und durch gezielte Beratung und Förderung der Firmen vor Ort.

Die egeb fungiert als Mittler und Moderator in weiten Bereichen der Wirtschaft, des Verbandswesens und der Politik. Sie unterstützt Marketingaktivitäten, koordiniert Firmenprojekte im Bereich des Technologietransfers und informiert die Unternehmen über aktuelle Trends der lokalen, regionalen und überregionalen Märkte.

Der Service ist kostenlos und wird unabhängig von der Größe der Unternehmen angeboten. Die egeb engagiert sich zudem für die Interessen der von ihr vertretenen und beratenen Gesellschaften und Unternehmen auf Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene.

Ziele Bearbeiten

Die egeb verändert die wirtschaftlichen Strukturen nachhaltig und schafft Voraussetzungen, um ein optimales Umfeld für die Unternehmen zu schaffen. Um die Region weit über die Kreisgrenzen hinaus sichtbar zu machen, werden gezielt „Verbündete“ gesucht und Netzwerke ausgebaut. Kooperationen sind ein Teil des Standortmarketings.

Die Region profitiert vor allem von dem prosperierenden Umfeld der Metropolregion Hamburg, zu der auch die Kreise Dithmarschen und Steinburg zählen.

Wesentliches Ziel der egeb ist die Verbesserung der Infrastruktur, die sich dem Wachstum der Unternehmen anpassen muss. Die Wirtschaftsförderer setzen sich daher für den Bau der A 20, inklusive der Elbquerung bei Glückstadt, den Ausbau der Bundesstraße 5 zwischen Brunsbüttel und Itzehoe, der Erweiterung des Elbehafens sowie einer Verbesserung der Schieneninfrastruktur zwischen Brunsbüttel und Wilster ein.

ChemCoast Park Brunsbüttel Bearbeiten

Zwischen Hamburg und Sylt – in der nördlichen Metropolregion - liegen die zukunftsorientierten Häfen und Logistikflächen der Kreise Dithmarschen und Steinburg.

Angefangen hat alles mit einem Bitumenwerk, einer Düngemittelfabrik und einer Raffinerie. Das war 1930. Seitdem hat sich das Industriegebiet kontinuierlich bis zum heutigen ChemCoast Park Brunsbüttel entwickelt.

Mit einer Fläche von über 2000 Hektar ist der kreisübergreifende ChemCoast Park das größte Industriegebiet im Land Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg.

Das Gebiet liegt strategisch günstig zwischen den stark befahrenen Schifffahrtswegen der Elbe und dem Nord-Ostsee-Kanal. Verkehrsmäßig ist der ChemCoast Park gut angebunden an Autobahn, Schiene, Wasserwege und Flughäfen. Als zentraler Standort zwischen Mittel - und Nordeuropa eröffnet der Wirtschaftsraum strategische Marktchancen zum nord- und osteuropäischen Raum.

Besonderer Vorteil sind die Hafenanlagen, die neben Schüttgütern, Öl- und Gasladungen sowie sensiblen Chemieprodukten vor allem für den Umschlag von Containern und Projektladungen genutzt werden. Der Elbehafen ist mit einem maximalen Schiffstiefgang von 14,80 Meter für Seeschiffe bis zu 100.000 tdw ausgelegt.

Der ChemCoast Park verfügt über eine vollständig vorhandene und gut ausgebaute Infrastruktur. Voll erschlossene, als Industriegebiet ausgewiesene Flächen stehen auch für größere Vorhaben zur Verfügung. Zudem bieten die Partnerfirmen im ChemCoast Park eine Vielzahl von Dienstleistungen: Vom Brand- und Werkschutz über das Facility Management bis zur Analytik können alle Einrichtungen gestellt werden, wodurch sich Investitions- und Betriebskosten erheblich verringern.

2004 wurde auf Initiative von Wirtschaft und Politik bei der egeb ein Regionalmanagement eingerichtet, um den Wirtschaftsstandort Brunsbüttel zu stärken, zu vermarkten und die Wahrnehmung in der Metropolregion Hamburg zu verbessern. Ziel ist, die bedeutende Stellung des Hafenstandortes als Wirtschaftsmotor der schleswig-holsteinischen Westküste für die Zukunft zu erhalten und auszubauen.

Kontakt: Martina Hummel-Manzau, Elbehafen, 25541 Brunsbüttel, Telefon: 04852 - 838419, Mail: Hummel@egeb.de.

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Weiterbildung Bearbeiten

Lebenslanges Lernen ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor für Unternehmen, um im globalen Wettbewerb den Anschluss nicht zu verlieren. Weiterbildung zählt heutzutage als Schlüssel für Wohlstand. Vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden Arbeitskräfte in Zukunft zu einem wesentlichen Faktor für Wirtschaftswachstum.

Um die Qualifizierungsmaßnahmen in Dithmarschen zu bündeln, schlossen sich 1989 Dithmarscher Weiterbildungsträger, der Kreis Dithmarschen, die Kammern und die Agentur für Arbeit Heide in Form des Arbeitskreises „Berufliche Weiterbildung“ zu einem Weiterbildungsverbund zusammen. Der Arbeitskreis wurde ständig erweitert und unter Federführung der egeb als „Dithmarscher Weiterbildungsverbund“ (DW) zum Forum der regionalen Weiterbildungsanbieter. Analog dazu wurde 1996 im südlichen Nachbarkreis der Steinburger Weiterbildungsverbund gegründet, bei dem die egeb: Wirtschaftsförderung ebenfalls Träger ist.

Aufgabe ist die Beratung von Unternehmen und deren Mitarbeiter. Aber auch Menschen, die sich aus eigener Initiative weiterbilden wollen, werden individuell über Kurse und Finanzierungsmöglichkeiten informiert.

Die Arbeit des Verbundes wird aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein sowie der Europäischen Union gefördert.

Ein Projekt zur Stärkung der Weiterbildungsbereitschaft von Unternehmen und Beschäftigte ist das „Bildungscoaching in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Unterelbe“. Gegründet wurde das Projekt im Februar 2006 und in Kooperation mit den Kammern, der Agentur für Arbeit Heide und dem DGB entwickelt.

Ziel des Projektes ist, Betriebe in Fragen der Weiterbildung und Personalentwicklung zu unterstützen. Vor dem Hintergrund eines erwarteten Fachkräftemangels ist die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit durch Weiterbildung ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Über das Bildungscoaching werden der Qualifizierungsbedarf für KMU und Handwerksbetriebe ermittelt und die Mitarbeiter zur Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung motiviert, um damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Der Qualifizierungsberater hilft bei der Umsetzung einer Weiterbildungsstrategie, die die unternehmerischen Ziele und die Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigt. Zielgruppe sind Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten aus Produktion, Handel und Dienstleistungen, dem Handwerk sowie Alten- und Pflegeheime.

Das Pilotprojekt wurde bis Ende 2007 vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Seitdem ist die Qualifizierungsberatung fester Bestandteil der Arbeit der Weiterbildungsverbünde Dithmarschen und Steinburg. Gegenwärtig werden in beiden Landkreisen jährlich zirka 100 Unternehmen vor Ort beraten.

Träger der Weiterbildungsverbünde in Dithmarschen und Steinburg ist die egeb.

Kontakt Steinburg: Jürgen Hansen, Viktoriastraße 17, 25524 Itzehoe. Telefon: 04821 - 4030284, Mail: hansen@egeb.de

Kontakt Dithmarschen: André Mewes, Elbehafen, 25541 Brunsbüttel, Telefon: 04852 - 838411, Mail: mewes@egeb.de.

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AktivRegion Steinburg Bearbeiten

Die egeb in Steinburg ist Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Umsetzung des „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum“ des Landes Schleswig-Holstein. Die Wirtschaftsförderung greift dabei auf langjährige Erfahrungen aus der vorherigen EU-Förderperiode mit der Gemeinschaftsinitiative „Leader+“ zurück. Für die aktuelle Förderphase wurden in ganz Schleswig-Holstein „Lokale Aktionsgruppen“, beziehungsweise „AktivRegionen“ eingerichtet.

Die „AktivRegion Steinburg“ gehörte Ende 2008 zu einer der ersten Regionen in Schleswig-Holstein, die offiziell als AktivRegion anerkannt wurden. Zeitgleich wurde der Verein „Lokale Aktionsgruppe (LAG) AktivRegion Steinburg e. V.“ in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Pinneberg aufgenommen.

Bei der „AktivRegion“ ziehen Privatpersonen, die öffentliche Hand, kulturelle Einrichtungen und auch die Wirtschaft an einem Strang. Handlungsfelder sind die Verbesserung der Familienfreundlichkeit, des Kultur- und Naherholungsangebotes sowie die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Steigerung der Lebensqualität. Mit der „AktivRegion" haben die Akteure vor Ort die Möglichkeit, eine Vielzahl von Projekten umzusetzen. Dafür erhält die Region jährlich von der Europäischen Union mehr als 300.000 Euro. Zudem stehen landesweit rund sechs Millionen Euro für so genannte „Leuchtturmprojekte“ zur Verfügung. Sie sollen eine große Ausstrahlungskraft über die Kreisgrenzen hinaus haben, innovativ und vor allem nachhaltig sein. Zudem muss die Finanzierung für zwölf Jahre sichergestellt sein.

Bereits in der ersten Förderrunde konnte die AktivRegion Steinburg Ende 2008 mit zwei Leuchtturmprojekten überzeugen und erhielt den Zuschlag für Fördermittel in Höhe von insgesamt 900.000 Euro - so viele Gelder, wie keine andere Region in Schleswig-Holstein.

Kontakt: Christian Holst, Viktoriastr. 17, 25524 Itzehoe, Telefon: 04821 – 4030281, Mail: holst@egeb.de

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Regionalmanagement Logistik Bearbeiten

Zusammen mit dem Land Schleswig-Holstein und den Wirtschaftsförderern in Pinneberg, Segeberg, Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg betreibt die egeb seit 2008 das Regionalmanagement Logistik für den schleswig-holsteinischen Teil der Metropolregion Hamburg. Ziel ist, die Region am Logistikboom Hamburg teilhaben zu lassen.

Das Regionalmanagement Logistik der egeb ist eingebettet in die Logistik-Initiative Hamburg, die von Unternehmen und Institutionen aus der Metropolregion Hamburg getragen wird. Mit mehr als 400 Mitgliedsunternehmen und -institutionen aus Industrie, Handel und Dienstleistung ist die Logistik-Initiative Hamburg das größte Standort-Netzwerk der Branche in Deutschland.

Kontakt: Roy Kühnast, Viktoriastr. 17, 25524 Itzehoe, Telefon: 4821 – 4030280, Mail: kuehnast@egeb.de.

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Träger Bearbeiten

Centrum für Angewandte Technologien (CAT) GmbH Bearbeiten

Das Centrum für Angewandte Technologien (CAT) GmbH mit Sitz in Meldorf ist seit 1999 das Kompetenzzentrum für Unternehmensgründer und junge Unternehmen in Dithmarschen und den Nachbarkreisen. Das CAT bietet neutrale, unabhängige und professionelle Beratung und Begleitung und damit optimale Startbedingungen für Gründer mit innovativen und vielversprechenden Geschäftsideen.

Das CAT vermittelt Kontakte zu einem umfangreichen Netzwerk und informiert kostenlos und unverbindlich. Den Mietern stehen hochwertige und multifunktional nutzbare Büros und Produktionshallen zu günstigen Konditionen sowie modernste Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung. Die Mitarbeiter des CAT helfen Gründern und Jungunternehmern von der ersten Idee über Förderprogramme bis hin zur Erstellung des Businessplans. Denn eine gute Planung, ein durchdachtes Unternehmenskonzept sowie das notwendige fachliche und betriebswirtschaftliche Know-how sind ein gutes Startkapital.

Seit 2006 ist das CAT von der Agentur für Arbeit Heide für die Begutachtung und Bestätigung von Businessplänen anerkannt und akkreditiert.

Gesellschafter des CAT ist der Kreis Dithmarschen, die egeb ist als Betriebsführer der CAT GmbH eingesetzt.

Kontakt: Martina Hummel-Manzau, Marschstraße 30 a, 25704 Meldorf, Telefon: 04832 – 996101, Mail: hummel@cat-meldorf.de.

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Gründer- und Technologiezentrum mariCUBE Bearbeiten

Das bundesweit erste Kompetenzzentrum für die blaue Biotechnologie am Meer ist 2009 in Büsum an den Start gegangen. Dahinter verbirgt sich neben einer Forschungseinrichtung, die von der Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) betrieben wird, auch ein Technologiezentrum für marine Biotechnologie (mariCUBE). Gemeinsam bilden sie Schleswig-Holsteins ersten Wirtschafts- und Wissenschaftspark.

Mit dem Bau des 3,1 Millionen Euro teuren mariCUBE wurde im September 2007 gestartet. Der Kreis Dithmarschen als Träger der Einrichtung übernimmt 773.000 Euro. Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich an dem Projekt mit 2,2 Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft mit EFRE- und Landesmitteln.

Im „mariCUBE“ finden bis zu 20 Existenzgründer und Jungunternehmer aus dem Bereich der marinen Biotechnologie und deren Umfeld, die eng mit der Wissenschaft verflochten sind, ein optimales Umfeld. Das mariCUBE ist eine Außenstelle des CAT.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung wurde das mariCUBE von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler als einer von „365 Orte der Ideen“ ausgezeichnet.

Die GMA wurde im Herbst 2004 von der egeb und der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH) gegründet. Eröffnet wurde die Forschungseinrichtung, die zu 100 Prozent aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein finanziert wird, im Frühjahr 2009.

In der nicht kommerziellen Forschungs- und Versuchsanlage, sollen meeresbiologisches und technologisches Wissen zur Entwicklung nachhaltiger Aquakulturverfahren für Meeresfische in geschlossenen Kreislaufanlagen erforscht, Produkte entwickelt und vermarktet werden. Sowohl die technischen und ökonomischen als auch die biologischen Aspekte der Haltung mariner Organismen werden erforscht.

Ausschlaggebend für das 4,7 Millionen Euro teure Projekt war, dass die Erträge aus der Fischerei stagnieren, die Nachfrage jedoch ständig steigt. Bereits heute wird der Bedarf zu rund einem Drittel aus Aquakulturen gedeckt. Bis zum Jahr 2015 wird dieser Anteil voraussichtlich auf zirka 50 Prozent ansteigen.

Gekoppelt ist die Forschung mit der Lehre. Die Stiftungsprofessur, die an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der CAU angegliedert ist, wird von der ISH bis 2011 mit rund 500.000 Euro gefördert. Den Lehrstuhl besetzt seit 2007 Professor Dr. Carsten Schulz.

Gesellschafter der GMA sind die egeb, die ISH und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Kontakt - mariCUBE: Martina Hummel-Manzau, Marschstraße 30 a, 25704 Meldorf, Telefon: 04832 – 996101, Mail: hummel@cat-meldorf.de

Kontakt – GMA: Hafentörn 3, 25761 Büsum. Telefon: 04834 – 9653990, Mail: info@gma-buesum.de.

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Frau & Beruf Bearbeiten

Die Beratungsstelle Frau & Beruf ist eine von elf Beratungsstellen in Schleswig-Holstein. Sie wird gefördert über das Zukunftsprogramm Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Land und dem Kreis Dithmarschen. Träger ist die egeb.

Das Ziel der Beratungsstelle ist die Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Zum einen bietet Frau & Beruf eine individuelle, lösungsorientierte Beratung an. Zum anderen werden in Netzwerken Betriebe, Weiterbildungsträger und die Politik für das Thema Frauenerwerbstätigkeit sensibilisiert. Grundlage dafür sind die jährliche Regionalanalyse der Beratungsstelle zur Frauenerwerbssituation sowie die Auswertung aus den Beratungsgesprächen.

Bei der individuellen Beratung werden Potenziale erarbeitet, Perspektiven entwickelt und alternative Lösungsstrategien aufgezeigt. Genutzt wird das Angebot von Berufsrückkehrerinnen, Frauen in Elternzeit, arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Frauen sowie von Existenzgründerinnen. Der Beratungsbedarf ist groß. Die Zahlen steigen jährlich.

Die Beraterinnen verfügen zudem über langjährige Erfahrungen in der unabhängigen Beratungsarbeit an der Schnittstelle zwischen Frau, Familie und Unternehmen. Die Beratungsstelle ist damit auch der kompetente Ansprechpartner bei der Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz.

Kontakt: Beratungsstelle Frau & Beruf, Marschstraße 30 a, 25704 Meldorf. Telefon: 04832 – 996175.

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Projektgesellschaft Norderelbe mbH Bearbeiten

Die Projektgesellschaft Nordelbe mbH ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der egeb und der Wirtschaftsförderungs-, Entwicklungs- und Planungsgesellschaft der Kreise Pinneberg und Segeberg mbH (WEP).

Die Projektgesellschaft berät öffentliche Träger bei der Regionalentwicklung sowie bei der Entwicklung und Vermarktung von Gewerbegrundstücken. Zudem ist die Gesellschaft die regionale Geschäftsstelle der Kreise Dithmarschen , Pinneberg, Segeberg und Steinburg sowie der Stadt Neumünster für alle Fragen, die das Zukunftsprogramm Wirtschaft der schleswig-holsteinischen Landesregierung betreffen. Gefördert wird die Geschäftsstelle von der Europäischen Union, bzw. dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Schleswig-Holstein.

Das Zukunftsprogramm Wirtschaft fasst die wichtigsten wirtschafts- und regionalpolitischen Fördermaßnahmen des Landes Schleswig-Holstein zusammen. Von 2007 bis 2013 stehen dafür öffentliche Mittel in Höhe von 750 Millionen Euro zur Verfügung.

Kontakt: Viktoriastraße 17, 25524 Itzehoe, Telefon: 04821 – 178880, Mail: info@pg-norderelbe.de.

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Konversionsmanagement Bearbeiten

In kaum einer anderen Region Deutschlands mussten so viele Kasernen mit neuem Leben gefüllt werden wie im Kreis Steinburg. Insgesamt vier Kasernen in einem Radius von 18 Kilometer rund um Itzehoe waren von der Umstrukturierung betroffen. Für die Region eine Mammutaufgabe, die sie mit geballter Kraftanstrengung meisterte.

Von der Schließung der Liegenschaften der Bundeswehr waren vier Kasernen in einem Radius von 18 Kilometer rund um Itzehoe betroffen. Der Abzug von rund 2700 Soldaten war für die Region mit einem Kaufkraftverlust in Millionenhöhe verbunden. Hinzu kam der drohende Verfall der insgesamt 95 Hektar großen Flächen und der Immobilien. Um die Aufgabe zu bewältigen, wurde 2006 ein Konversionsmanager eingestellt, der sich aktiv um die Vermarktung bemühte. Um die Nachteile durch den Abzug der Bundeswehr auszugleichen und die Region wirtschaftlich wieder zu beleben, wurde das Projekt mit Fördermitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein unterstützt.

Im Jahr 2009 war die langfristige Arbeit von Erfolg gekrönt. In enger Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der Politik und Verwaltung in den Gemeinden, dem Kreisbauamt und den zuständigen Ministerien konnte die egeb trotz Wirtschafts- und Finanzkrise innerhalb von fünf Monaten für die Kasernen in Breitenburg, Glückstadt und Kellinghusen Investoren präsentieren. Lediglich für die die Kaserne in Hohenlockstedt fand sich bereits im April 2004 mit dem Itzehoer Luftsportverein relativ schnell ein Interessent.

Waldersee-Kaserne in Hohenlockstedt: Im Juni 2004 verließen 400 Soldaten die Kaserne, die jetzt vom Itzehoer Luftsportverein genutzt wird.

Marinekaserne in Glückstadt: Im Juni 2004 sind 500 Soldaten des Marinesicherungs-Bataillons abgezogen. Seit 2006 werden die Sporthalle und Sportanlagen von den örtlichen Vereinen genutzt. Die Arbeitsagentur nutzt ein Gebäude auf dem 24 Hektar großen Areal. Im Februar übernahm Bauunternehmer Sönke Krey aus Beidenfleth die Kaserne, um ein Gewerbegebiet zu realisieren.

Liliencron-Kaserne in Kellinghusen: Im Dezember 2008 zogen 1110 Soldaten ab. Im Mai 2009 übernahm die fünfköpfige Gesellschaftergruppe der Sport- und Touristikentwicklung GmbH (STE) um den Trappenkamper Hotelier Mokhtar Charrad das Gelände. Geplant ist eine Mischung aus Hotel- und Sportanlagen, die von Fußballern aus der ganzen Welt als Trainingsareal genutzt werden sollen.

Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Breitenburg-Nordoe: Im Dezember 2007 zogen 700 Soldaten ab. Im Mai 2009 kaufte der Itzehoer Michael May die Kaserne und will dort 120 Wohneinheiten für junge Familien direkt am Naturschutzgebiet „Nordoer Heide“ bauen. Zudem ist ein etwa zwölf Hektar großes Gewerbegebiet geplant.

Zweckverband Wasserwerk Wacken Bearbeiten

Die egeb führt ingenieurmäßige Aufgaben zur Entwicklung und Erhaltung der Infrastruktur des Wirtschaftsraumes Brunsbüttel durch. Hierzu gehört der Ausbau des Straßennetzes, der Oberflächenentwässerung, der Ver- und Entsorgungstrassen sowie die Wasserversorgung. Um diese sicherzustellen, betreibt die egeb die Wasserwerke Wacken und Kunden und führt die Geschäfte des Zweckverbandes „Wasserwerk Wacken“. Anteilseigener sind der Kreis Steinburg, die Stadt Brunsbüttel und der Wasserverband Unteres Störgebiet. Seit der Gründung hat sich der Zweckverband in Schleswig-Holstein zu einem der führenden Trinkwasserversorgungsbetriebe entwickelt.

Der Zweckverband versorgt die drei großen Industriebetriebe in Brunsbüttel mit Trinkwasser und gemeinsam mit dem Wasserverband Unteres Störgebiet den gesamten nördlichen Teil des Kreises Steinburg. In beiden Werken wird ausschließlich Grundwasser zu Trinkwasser aufbereitet. Über insgesamt elf Förderbrunnen in Wacken und Umgebung und sechs Brunnen am Werk Kuden können bis zu sieben Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr gefördert werden.

Bodenordnung Bearbeiten

Für ansiedlungswillige Unternehmen hält die egeb eigene oder treuhänderisch verwaltete Gewerbe- und Industrieflächen im Wirtschaftsraum Brunsbüttel vor. Die egeb leistet Detailplanung vor Ort und übernimmt die Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange. Zu den Aufgaben zählen auch die Vorhaltung und der Verkauf von Grundstücken für die Stadt Brunsbüttel.

Quellen Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

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